Archiv der Kategorie 'Rassismus'

Vortrag über nichtstaatliches Gedenken

Die Bambule Redaktion hat mit dem Thema ´Gedenken´ auseinandergesetzt. Wieso ist Gedenken heute wichtig? Vor allem, an wen oder was sollte gedacht werden? Hierfür haben wir einen Vortrag besucht, der im Rahmen des Antifa-Cafés von der antifaschistischen Initiative das Schweigen durchbrechen und der Autonomen Jugendantifa veranstaltet wurde.
Vor allem interessierte uns das nichtstaatliches Gedenken, welches häufig als Aushängeschild einer Stadt präsentiert wird und von couragierten Bürgern und Bürgerinnen spricht. Aber welches Gedenken sollte weiterhin unterstützt, oder welches sogar abgeschafft werden?
Der Referent Daniel Schmidt geht den Wörtern Gedenken und Erinnerung auf die Spur.

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Im zweiten Teil geht Daniel Schmidt auf konkrete Beispiele von Möglichkeiten des Gedenkens ein. Zum Beispiel kommt er auf die Gedenkkultur der Stadt Nürnberg zu sprechen.

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Welche Verlage auf der Frankfurter Buchmesse vertreten waren

Die Frankfurter Buchemesse hat in diesem Jahr, besonders in linken Kreisen, für Gesprächsstoff gesorgt. Wer Leo Fischer, Niko Wehenemann oder anderen AkteurInnen Rund um die Partei oder das Satiremagazin Titanic auf Facebook folgt, sollte mit den Geschehnissen während der Buchmesse vertraut sein. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass Leute wie Götz Kubitschek oder Bernd Höcke auf der Messe reden durften und so linke AktivistInnen ihr Wochenende in Frankfurt verbringen mussten, um gegen die Rechtspopulisten zu demonstrieren? Die Bambule-Redaktion hat eine kleine Übersicht gemacht, welchen rechten Verlagen auf der Buchmesse eine Plattform geboten wurde.


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„Euer Schweigen ist Rassismus“ – Nürnberger Initiative kritisiert Nürnberger Zeitungen

Vom 17. bis zum 21. Mai fand in Köln das Tribunal ‚NSU-Komplex auflösen‘ statt. Das Tribunal begriff sich selbst als Ort der gesellschaftlichen Ankalge von Rassismus.
Die Initiative ‚Das Schweigen durchbrechen‘ aus Nürnberg krititsierte im Nachhinein die fehlende Berichterstattung der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung scharf und deutete dieses Schweigen als Rassismus.


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Mitschnitt: Fritz Burschel über den NSU-Prozess

Am Ende des vergangenen Jahres war im Rahmen einer Infokneipe der Gruppe ‚Auf der Suche‘ Fritz Burschel im Projekt 31. Als Vertreter von NSU-Watch beobachtet er seit Beginn des NSU-Prozesses das Vorgehen in München. Im ersten Teil unseres Mittschnitts geht Fritz Burschel kurz auf die Entstehung von NSU-Watch ein, danach erzählt er mehr über Naziszene während das NSU-Netzwerk noch mordete. Im Anschluss daran bekommen wir ein Bild von der Zuschauertribüne im Gerichtssaal in München. Hier lassen sich einige bekannte Namen aus der Naziszene finden.


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Von der Zuschauertribüne geht es nun weiter auf die Anklagebank, zu den VerteidigerInnen von Beate Zschäpe und zu den als Ermittlungspannen deklarierten Verhalten der Behörden. Hervorzuheben ist hier allerdings noch die Anwesenheit der Angehörigen, auf die Fritz Burschel besonders eingeht.


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Mitschnitt: Lucius Teidelbaum – „Identitäre Rechte“

Die extreme Rechte sieht in Deutschland auf den ersten Blick häufig recht alt aus. Doch, häufig unbemerkt von einer breiten Öffentlichkeit, hat sich jenseits von NS-Wiedergänger*innen, Hakenkreuzrittern und Scheitelträgern eine „Neue Rechte“ herausgebildet. Nicht in Parteiform, sondern als Bewegung, Strömung und als Organisationsgeflecht im vorpolitischen Raum. Neueste Erscheinungsform der „Neuen Rechten“ sind die „Identitären“, ein Import aus Frankreich. Diese treten unter Parolen wie „Tanz die Reconquista!“ oder „Multikulti wegbassen!“ an, um das Abendland zu verteidigen. In der Bundesrepublik geschieht das vorerst vor allem nur auf Facebook, wo es über 40 Ortsgruppen gibt. Sie geben sich dabei als NPD-fern, anti-extremistisch und ihre Begleitmusik kommt von „Frei.Wild“. Am 24.11. veranstaltete die Gruppe Auf der Suche daher im Projekt 31 einen Vortrag mit Lusius Teidelbaum über die Identitären.

Teil 1:

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Teil 2:

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